Am Michel bleiben Menschen
in Erinnerung
Mit einem Eintrag in die Michel-Stifterlade erinnern wir uns der Menschen, die uns in einem Nachlass berücksichtigen oder mit einer Zustiftung bedenken.

Auf einer eigenen Seite verewigen wir sie in der Stifterlade mit ihrem Namen, den Lebensdaten und einem Bibelwort.
Die Blätter werden in der historischen Druckwerkstatt im Museum der Arbeit auf Büttenpapier gedruckt. Auf der jährlichen Stiftungsversammlung werden neue Blätter feierlich in die Stifterlade aufgenommen. Außerdem verlesen wir die Namen von verstorbenen Stiftern und Testamentsspendern jedes Jahr in einer Mittagsandacht vor dem Ewigkeitssonntag.
Druckkunst
am Michel
Die Michel-Stifterlade wurde von der Druckwerkstatt im Museum der Arbeit hergestellt und einmal im Jahr werden auch dort neue Blätter der Stifterlade gedruckt. In der Druckwerkstatt wird das traditionelle Druckhandwerk gepflegt und an nachfolgende Generationen weitergegeben. In einem Portrait in der Galerie Unser Michel stellen wir den Drucker Wolfgang Frenzel und die Leiterin der Werkstadt, Anne von Karstedt, vor, für die es eine große Ehre ist, Jahr um Jahr weitere Blätter für die Stifterlade auf historischen Druckmaschinen zu drucken.
Foto:Über den Tod
hinaus verbunden
Foto: Miguel Ferraz AraújoDas Fernwerk soll wieder erklingen
Lieselotte Powalla ist in der Neustadt im Schatten des Michel aufgewachsen. Als Kind liebte sie es, die im Dach versteckte Orgel – das Fernwerk – zu hören, doch es wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Günter gründete sie nach einem erfolgreichen Leben eine Stiftung, die 2008 u.a. die Sanierung der Orgelanlage förderte. Leider verstarb sie, bevor das „neue“ Fernwerk fertiggestellt war. Eine Gedenktafel im Fernwerk erinnert an Lieselotte Powalla, und wir sind überzeugt, dass sie auch nach ihrem Tode Freude an der himmlischen Musik hat.
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Foto: Dmitrij Leltschuk
Foto: Miguel Ferraz


